Geographie der Philippinen

Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln von denen jedoch nur etwa 2.000 bewohnt sind.

Nur 11 Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur 1.000 sind größer als 1 km².

Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, u. a. mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, Masbate und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, u. a. bestehend aus der Insel Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo.

Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen.

Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon – beide auf Luzon gelegen – in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Auf unserer Insel Cebu gibt es keine aktiven Vulkane. Da Cebu von vielen Inseln umgeben ist, besteht hier auch keine Tsunami Gefahr. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde.

Die Philippinen bilden die nördliche Inselgruppe des Malaiischen Archipels und erstrecken sich von 21°25´bis 4°23´nördlicher Breite und von 116°55´bis 127° östlicher Länge. Das asiatische Festland liegt etwa 1.000 km entfernt, Taiwan 110 km nördlich und Borneo 50 km südwestlich. Die westliche Abgrenzung stellt das Südchinesische Meer, die östliche der Pazifik, die südliche die Celebes-See dar. Der Inselstaat hat eine Nord-Süd-Länge von 1.851 km und eine Landfläche von rund 300.000 km, was annähernd der Größe Großbritanniens mit Irland entspricht. Von den über 7.000 Inseln tragen lediglich 2.773 einen Namen. Selbst diese sind nicht alle bewohnt.